Einführung und Herausforderungen
Fertigungsunternehmen müssen sich mit immer komplexeren Produkten, komplexeren Lieferketten, einer höheren Nachfragevolatilität und wachsender Unsicherheit auseinandersetzen. DDMRP (Demand Driven Materials Requirements Planning) hat sich als Ansatz zur Bewältigung dieser Herausforderungen etabliert. DDMRP bietet eine Synthese aus gängigen Methoden des Betriebsmanagements: Lean, Six Sigma, Theory of Constraints, Material Requirements Planning und Distribution Requirements Planning. Es positioniert und dimensioniert Puffer entlang der gesamten Lieferkette und ermöglicht so eine dynamische Parametereinstellung, um kürzere Kundenvorlaufzeiten und ein höheres Serviceniveau zu erreichen und gleichzeitig den Gesamtbestand zu optimieren.
Immer mehr Branchenführer haben den DDMRP-Ansatz übernommen und setzen ihn in großem Maßstab ein. Er wird mittlerweile in Branchen wie Luxusgüter, Chemie, Pharmazeutika, schnelllebigen Konsumgütern und vielen anderen eingesetzt. Darüber hinaus wurde der Ansatz erweitert, um die taktische Planung durch bedarfsgesteuerte Vertriebs- und Betriebsplanung sowie die detaillierte Terminplanung bis hin zur bedarfsgesteuerten Terminierung zu berücksichtigen.
Um sicherzustellen, dass eine bedarfsorientierte Planung einen Mehrwert schafft, müssen Unternehmen die Herausforderungen, denen sie gegenüberstehen, und ihre Eignung verstehen. Dazu gehört auch, dass sie die für ihre strategischen Ziele am besten geeignete Produktionsumgebung kennen – MTO (Make-to-Order), MTS (Make-to-Stock) oder ATO (Assemble-to-Order) –, die Besonderheiten ihrer Produktflüsse und den Grad der Variabilität, dem sie ausgesetzt sind. Um den Erfolg ihrer bedarfsorientierten Transformation sicherzustellen, müssen Führungsteams sich darauf vorbereiten, Denkweisen, Leistungsziele, Prozesse und Planungssysteme zu ändern.
Wie wir helfen können
Mit unserer Expertise in den Bereichen bedarfsorientierte Planung, Lean Six Sigma und Transformation helfen wir unseren Kunden, durch die Umsetzung eines bedarfsorientierten Planungsansatzes nachhaltigen Erfolg zu erzielen. Dieser umfasst in der Regel:
- Validierung der Relevanz des Ansatzes: Identifizierung und Qualifizierung der Herausforderungen, Wertstromanalyse zur Unterstützung der Positionierung von Entkopplungs- und Kontrollpunkten, präzise Bewertung der Vorteile (OTIF, Durchlaufzeiten, Bestände) im Vergleich zu den Ist-Werten und Vergleich mit herkömmlicher MRP (Materialbedarfsplanung) durch unseren dynamischen mehrstufigen Simulator mit mehreren Szenarien auf Basis unterschiedlicher Parametersätze
- Vorbereitung des Pilotprojekts: Auswahl konformer Software dank unserer Kenntnisse der führenden bedarfsgesteuerten Planungspakete, Schulung der Betriebs- und Managementteams bis zur Zertifizierung und Kommunikation
- Pilotprojekt: Entwurf des bedarfsgesteuerten Modells und der Geschäftsprozesse von der taktischen Planung bis zur detaillierten Terminierung, Änderungsmanagement, Simulation verschiedener Parametersätze durch unsere fortschrittlichen Simulationsfähigkeiten, Parametrisierung der bedarfsgesteuerten Software, Softwareschulung, Unterstützung bei Abnahmetests, Implementierung von Indikatoren und Dashboards zur Verfolgung der Akzeptanz, des Verhaltens des bedarfsgesteuerten Modells und der operativen Leistung, Support nach der Inbetriebnahme, Überwachung der Ergebnisse und Return on Experience
- Rollout: Erstellung eines Rollout-Plans, Definition von Fortschrittsplänen zur weiteren Leistungsverbesserung, einschließlich Lean- und Six-Sigma-Initiativen, sowie Entwicklung von Schulungsprogrammen