Die Mengenprognose ist in vielen Energievertrieben bereits gut etabliert. Gleichzeitig verändern granularere Daten, neue Prognosemodelle und sich wandelnde Verbrauchsstrukturen die Anforderungen an ihre Qualität deutlich.

Unsere aktuelle Umfrage unter Energievertrieben im DACH-Raum zeigt: 88 % der Befragten bewerten ihre Mengenprognosen als grundsätzlich gut. Zugleich arbeiten die Unternehmen zunehmend mit mehreren Prognosehorizonten, differenzieren ihre Portfolios nach technischen und kundenbezogenen Merkmalen und entwickeln eigene Modelle zur Anpassung der VNB-Prognosen.

Besonders deutlich wird die Dynamik bei neuen Verbrauchs- und Erzeugungsmodellen. Prosumer sind bereits heute ein relevanter Bestandteil vieler B2C-Portfolios. Der weitere Rollout intelligenter Messsysteme sowie die zunehmende Verbreitung von HEMS und dynamischen Tarifen werden das Verbrauchsverhalten künftig zusätzlich verändern.

Die Umfrageergebnisse beleuchten unter anderem:

  • welche Prognosehorizonte heute genutzt werden,
  • nach welchen Merkmalen Energievertriebe ihre Prognosen differenzieren,
  • welche Rolle Regressions- und KI-Modelle spielen,
  • wie Kundenabgänge prognostiziert werden,
  • welchen Einfluss Prosumer, iMSys, HEMS und dynamische Tarife bereits heute haben.

Aus den Ergebnissen leiten wir drei Thesen für die Zukunft der Mengenprognose ab: Sie wird zur strategischen Fähigkeit, Prognosequalität entsteht zunehmend durch Granularität und der strukturelle Wandel der Kundenportfolios steht erst am Anfang.

Erfahren Sie mehr zum Thema und den Entwicklungen, die Energievertriebe heute berücksichtigen sollten.

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