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Einführung und Herausforderungen

Vertriebshändler und Marken sehen sich derzeit mit strukturellen Veränderungen auf dem Markt konfrontiert, darunter Unified Commerce – die Förderung eines Kundenerlebnisses ohne Grenzen zwischen physischen und digitalen Kanälen, was zu einer „One-Stock”-Logik führt, die über eine Vielzahl von Kanälen (Geschäft, Web, Store-to-Store, Web-to-Store, Store-to-Web) zugänglich ist. Darüber hinaus liegt der Fokus nun auf Zero Waste, einer neuen Anforderung der nachhaltigen Entwicklung, die eine immer präzisere Verwaltung der Bestände und des End-of-Life-Prozesses erfordert. Hinzu kommen immer kürzere Verkaufszyklen und eine zunehmende saisonale Nachfrage.

Um dem gerecht zu werden, müssen Unternehmen agile kommerzielle Planungsprozesse mit einer integrierten Vision aufstellen: Budgets, Kollektionsplanung, Sortimentsmanagement, Merchandising, Allokation und Nachschub, Markdown-Management, Bestands- und Transfermanagement.

Dies beinhaltet die richtige Integration von Wertmanagementprozessen (Verkaufs- und Einkaufsbudgets, Margenmanagement) und operativen Managementprozessen (Prognosen, Beschaffung/Produktion, Filialallokation und Nachschub, Transfers usw.). Kollektionspläne und Sortimente müssen mit Blick auf die verschiedenen Vertriebskanäle (physisches Netzwerk, E-Commerce, S-Commerce) definiert werden, wobei dynamische Verbindungen zwischen Sortiment, Merchandising in der Filiale und Verkaufsprognosen bestehen müssen. Schließlich müssen Unternehmen agil sein, um Schwankungen in der Nachfrage zu bewältigen: kurze Lieferzyklen, Bestandsprognosen, um das Risiko von Engpässen oder Überbeständen so früh wie möglich zu erkennen, Data Science zur Bewertung des Umsatzpotenzials und Optimierungsalgorithmen für Nachschub- oder Transferentscheidungen.

Wie wir helfen können

Wir unterstützen Händler und Marken bei der Verbesserung ihres Merchandise- und Sortimentsplanungsprozesses (merchandise and assortment planning (MAP)):

  • Neugestaltung der Waren- und Sortimentsplanungsprozesse für eine nahtlose Integration, um den Herausforderungen der Marke (Umsatz, Saisonalität, Verkauf und Marge) gerecht zu werden
  • Implementierung von Best Practices in Bezug auf die Organisationsgestaltung: Organisation nach Kategorien, Governance und RACI zwischen Funktionen (Finanzen, Marketing, Merchandising, Kollektion, Lieferkette und Handel), zwischen zentralen und lokalen Einheiten sowie zwischen Vertriebskanälen
  • Unterstützung bei der Auswahl und Implementierung geeigneter Tools (mehrdimensionale oder vertikale Planungstools für eine bestimmte Komponente)
  • Simulation und Modellierung unter linearen Kapazitätsbeschränkungen der Auswirkungen von Sortiments- und/oder Merchandising-Entscheidungen auf den Umsatz
  • Einsatz von Data Science zur Optimierung der Sortimentsauswahl oder der Umsatzprognosen (Berechnung des anfänglichen Umsatzpotenzials, Short-Loop-Prognosen nach Tests oder den ersten Verkaufstagen)