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Einführung und Herausforderungen

Ein Cost-to-Serve-Modell ermöglicht es, die Servicekosten für einen bestimmten Kunden, eine Produktlinie oder einen Vertriebskanal zu berechnen und mit den damit verbundenen Einnahmen zu vergleichen. Es kann verwendet werden, um zu analysieren, wie Kosten entlang der Lieferkette verbraucht werden, und um die Rentabilität entsprechend zu steuern.

Tatsächlich können die Kunden oder verschiedenen Vertriebskanäle eines Unternehmens unterschiedliche Verhaltensweisen aufweisen, die sich erheblich auf das Kostenprofil der Dienstleistung auswirken (Lieferzeit, angestrebte Servicerate, Häufigkeit und Umfang der Bestellungen, Produktexklusivität, Prognosegenauigkeit der Nachfrage, Automatisierungsgrad des Informationsaustauschs, Vorbereitungsprofil usw.). Ebenso können die verschiedenen Produktlinien unterschiedliche Eigenschaften (Volumen, Gewicht, Zerbrechlichkeit usw.) aufweisen, die zu sehr unterschiedlichen Kostenstrukturen beitragen.

Die Einführung dieses Ansatzes erleichtert strategische Entscheidungen, wie z. B. kommerzielle Maßnahmen zur Bindung oder Gewinnung hochprofitabler Kunden, die Neupositionierung der Verkaufspreise für unrentable Produkte oder Dienstleistungen und die Änderung bestimmter Vertriebsmodelle. Die Strukturierung und Einführung eines Cost-to-Serve-Tools fördert auch Win-Win-Kooperationsansätze mit Kunden, um „kostspielige Verhaltensweisen” zu ändern und das Dienstleistungsangebot zu verbessern.

Wie wir helfen können

  • Festlegung des Cost-to-Serve-Ansatzes: Definition der Granularität und der Segmentierungsebenen (Gruppierung von Kunden, Produkten usw.), Definition der damit verbundenen Aktivitäten und Kostentreiber
  • Strukturierung eines analytischen Ansatzes zur Zuordnung und Modellierung von Kostenvariabilität nach Kostentreibern, Aufbau des Cost-to-Serve-Modells
  • Definition von kurz- und langfristigen Aktionsplänen und Abstimmung der Unternehmensakteure auf gemeinsame Ziele
  • Definition der Service- und Preispolitik
  • Implementierung von Tools (Modellierung, Industrialisierung) zur robusten und nachhaltigen Unterstützung des Ansatzes sowie der damit verbundenen Governance